Freitag, 13. April 2018

Männerträume aus Stahl

Unser letzter Tag in Tokyo stand ganz im Zeichen des Geld-Ausgebens. Die letzten noch vorhandenen Yen wollten ausgegeben werden, und so begannen wir den Tag in Akihabara. Dort suchten wir für ein spätes Frühstück eines der Themencafes auf, dass einer der bekanntesten Serien Japans gewidmet ist: das Gundam-Cafe. Seit etwa 40 Jahren begeistert die Serie um die als Mobile Suits bezeichneten Gundam-Kampfmechas, die von menschlichen Piloten gesteuert werden, Japan und die ganze Welt. Im Café gibt es eine Vielzahl von kreativen Speisen und Getränken, die Charakteren und Mechs aus der Serie nachempfunden sind. Auch Unterschriften von Synchronsprechern finden sich an den Wänden.

Danach verbrachten wir einige Stunden in einer der großen Arcade-Hallen und spielten diverse Autorenn- und Musikspiele, bis die Ohren und Hände glühten.






Im Anschluss teilte sich die Gruppe und die Herren fuhren nach Odaiba. Auf der künstlich angelegten Insel im Tokyoter Hafen liegen einige große Einkaufszentren, Vergnügungseinrichtungen wie ein großes Spaßbad und das Diver-City-Center. Dort steht seit einigen Jahren ein lebensgroßer Gundam, dem wir einen Besuch abstatteten.

Erst vor kurzem wurde die Replik des ersten Kampfmechas der Serie durch ein Exemplar aus einer aktuellen Staffel ausgetauscht, den Unicorn-Gundam. Und als ob er nicht schon so beeindruckend genug wäre, konnte man aller paar Stunden Zeuge werden, wie die Figur - begleitet von Lichteffekten, Originalmusik aus der Serie und der Stimme des Piloten aus der Serie - in den Kampfmodus wechselt.

In der Diver City konnten Fans dann noch in der Gundam Base alle möglichen Merchandise-Artikel, ebenso wie Plastikmodelle aller möglichen Mechs aus den Serien erwerben.







Mit der Monorail verließen wir Odaiba schließlich für einen letzten Trip nach Shibuya, bevor wir uns schließlich nach Hause begaben um die Koffer zu packen. Morgen um 11 Uhr geht unser Flug vom Flughafen Tokyo aus über Madrid zurück nach Berlin, bevor wir am Sonntag im Morgengrauen endlich Dresden erreichen.

Eine schöne, wenn auch manchmal anstrengende, Reise geht zu Ende, und es ist klar: Japan hat uns nicht das letzte Mal gesehen.





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